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Welche Jacke bei 16 Grad: Frau in offener camelfarbener Teddyjacke beim Herbstspaziergang im Park

Welche Jacke bei welcher Temperatur? Von 20 Grad bis Frost

, 12 min Lesezeit

Welche Jacke bei 16 Grad, welche bei 10 oder unter 5? Stufe für Stufe von Teddyweste bis Teddymantel, mit Zwiebellook und Tipps für Wind und Regen.

Halb acht, ein Blick aufs Handy: jetzt 8 Grad, am Nachmittag 16. Du stehst im Flur, eine Hand am Teddymantel, die andere am Strickpulli. Welche Jacke bei 16 Grad? Mit dem Mantel schwitzt du mittags, ohne ihn frierst du an der Bushaltestelle. Im Herbst beginnt diese Rechnung fast jeden Morgen von vorn.

Ein festes Schema für jede Gradzahl gibt es nicht, wohl aber Stufen, an denen du dich festhalten kannst. Wir gehen sie von 20 Grad abwärts durch, bis zu dem Punkt, an dem morgens die Autoscheiben vereist sind. Dazu kommt, was das Thermometer verschweigt: Wind, Nieselregen, Sonne und die Frage, ob du läufst, radelst oder wartest.

Welche Jacke bei 16 Grad?

Bei 16 Grad genügt meist eine leichte Schicht über einem langärmeligen Oberteil. Gut passt eine Teddyweste über einem dünnen Pulli oder eine offene Teddy-Fleecejacke; auch eine Jeansjacke mit Teddykragen liegt selten daneben. Bläst Wind oder hängen Wolken tief, darf es wärmer sein. In der Sonne reicht oft der Pulli allein.

Frau mit cremefarbener Teddyweste über einem dünnen Pulli an einem sonnigen Herbstmorgen

Knifflig wird es bei dieser Temperatur selten mittags. Schwierig sind die Ränder des Tages: der Weg zur Arbeit, solange die Sonne noch tief steht, und der Heimweg, wenn sie schon weg ist. Deshalb lohnt sich eine Jacke, die du ohne Aufwand öffnen oder über den Arm legen kannst (bei einer Weste geht das am leichtesten).

Nimm zum Beispiel einen Oktobertag mit 9 Grad auf dem Weg zur Arbeit, 16 in der Mittagspause und abends wieder um die 12. Morgens ziehst du den Reißverschluss der Teddy-Fleecejacke bis oben zu, mittags hängt sie über der Stuhllehne, für den Heimweg reicht sie offen mit Schal. Ein Wintermantel hätte an so einem Tag höchstens in der ersten Stunde gepasst.

Für Herbst und Winter in Deutschland hilft diese grobe Leiter:

  • 18 bis 20 Grad: Langarmshirt oder dünner Pulli, morgens vielleicht eine Teddyweste darüber.
  • 15 bis 17 Grad: Weste oder leichte, offene Jacke, darunter ein Pulli.
  • 10 bis 14 Grad: Teddy-Fleecejacke oder eine Jacke mit Teddyfutter über Strick.
  • 5 bis 9 Grad: Teddy-Winterjacke oder Teddymantel, dazu ein Schal.
  • Unter 5 Grad: langer Teddymantel über warmen Lagen, dazu Mütze und Handschuhe.

Wie warm sich eine Jacke anfühlt, hängt auch von Wind, Sonne, Bewegung und davon ab, was du darunter trägst; die Temperaturen hier sind grobe Richtwerte.

Die Spanne zwischen 10 und 15 Grad ist das eigentliche Revier der Teddy-Fleecejacken. Bei uns gibt es sie mit Kapuze, mit Stehkragen oder mit Hemdkragen, je nachdem, wie viel vom Hals frei bleiben soll.

Warum sich 16 Grad mal nach Sommer und mal nach Herbst anfühlen

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Die Zahl in der Wetter-App ist die Lufttemperatur, gemessen im Schatten, in rund zwei Metern Höhe. Dein Körper bekommt mehr mit als das. Vier Dinge verschieben das Gefühl am stärksten:

  • Wind. Er weht die dünne, von dir angewärmte Luftschicht direkt über der Haut fort, und der Körper muss ständig nachheizen. Meteorologen sprechen vom Windchill; er ist ein Teil der gefühlten Temperatur, die viele Wetterberichte neben dem Messwert nennen.
  • Sonne. Im direkten Licht wirken 16 Grad schnell wie Spätsommer, im Schatten einer Häuserzeile eher wie Oktober. Dunkle Stoffe schlucken dabei mehr Strahlung als helle.
  • Nässe. Wasser leitet Wärme um ein Vielfaches besser als Luft. Ein feuchter Ärmel oder klammer Nebel kühlt deshalb stärker, als die Gradzahl vermuten lässt.
  • Bewegung. Zügiges Gehen heizt von innen, während jede Minute am Gleis den Wind spürbarer macht.

Bleibt der Tagesverlauf. Nach einer klaren Herbstnacht kann es morgens einstellig sein und am Nachmittag mitunter zehn Grad wärmer. Mehr als der Höchstwert zählt darum die Temperatur zu den Stunden, in denen du wirklich draußen bist. Viele Wetter-Apps zeigen den Verlauf stündlich, samt gefühlter Temperatur.

Stufe für Stufe: von 20 Grad bis zum Frost

Jeder Körper friert anders. Wer schnell kalte Hände bekommt, rutscht auf der Leiter lieber eine Stufe tiefer, wer leicht ins Schwitzen kommt, eine höher. Die Grenzen zwischen den Stufen sind fließend, sieh sie als Anhaltspunkte.

18 bis 20 Grad: Brauchst du da noch eine Jacke?

Meistens nicht. Scheint die Sonne, kommst du bei 18 Grad mit einem Langarmshirt oder einem dünnen Strickpulli gut durch den Tag. Morgens, in schattigen Straßen oder wenn Wind aufkommt, ist eine Teddyweste die angenehmste Zwischenlösung. Die Weste wärmt Brust und Rücken, die Arme bleiben frei, und wird es mittags warm, ist sie schneller ausgezogen als jede Jacke. Eine richtige Jacke bei 18 Grad brauchst du eigentlich nur bei kräftigem Wind oder Regen. Sitzt du abends noch auf dem Balkon oder im Biergarten, nimm die Weste trotzdem mit, denn sobald die Sonne weg ist, kühlt es oft schnell ab.

Unsere Teddywesten gibt es mit V-Ausschnitt, mit Knopfleiste oder Umlegekragen, einige mit Zopfmuster. Was du darunter und dazu trägst, damit die Weste nicht nach Notlösung aussieht, steht im Magazin-Beitrag darüber, wie du eine Teddyweste kombinierst.

15 bis 17 Grad: das klassische Übergangswetter

Welche Jacke bei 17 Grad, welche bei 15? Hier beginnt die Zeit der Übergangsjacke im engeren Sinn. Eine Teddyweste über Strick funktioniert noch, genauso eine offene Teddy-Fleecejacke über einem Langarmshirt. Wer es fester mag, greift zur hellblauen Jeansjacke mit Teddykragen: außen robuster Jeansstoff, innen Teddyfutter, am Hals der flauschige Kragen.

Eine gute 15-Grad-Jacke ist eher zu dünn als zu dick. Merkst du mittags, dass dir darunter warm wird, war sie eine Nummer zu warm, und ein Schal hätte den kühlen Morgen auch überbrückt. Notier dir ruhig im Handy, was du bei welcher Temperatur getragen hast und wie es sich angefühlt hat; nach ein paar Wochen hast du deine eigene Leiter.

Welche Jacke bei 10 bis 14 Grad?

Welche Jacke bei 10 Grad? Für viele Frauen ist das die kniffligste Stufe. Die Winterjacke ist auf dem Fußweg zu viel, die dünne Übergangsjacke an der Ampel zu wenig. Hier fängt die Teddy-Saison richtig an. Eine Teddy-Fleecejacke über einem Strickpulli wärmt, ohne nach Skiurlaub auszusehen, und die braune Teddy-Fleecejacke mit Stehkragen deckt mit ihrem Kragen auch den Hals ab.

Lieber einen festeren Stoff außen? Den haben Jacken mit Teddyfutter: Cord, Jeans, Lederoptik oder kariertes Flanell außen, der Teddy innen oder am Kragen. So ein dichter Außenstoff lässt weniger Wind durch als offener Plüsch. Woraus eine Jacke genau besteht, steht bei jedem Modell in der Produktbeschreibung, so wie der Hersteller es angibt.

5 bis 9 Grad: Teddy-Winterjacke oder Teddymantel

Jetzt darf es dicker werden. Viele unserer Teddy-Winterjacken haben eine Kapuze, und die hilft bei Wind oft mehr als ein dickerer Stoff. Ein längerer Teddymantel deckt außerdem Hüfte und Oberschenkel ab. Was das ausmacht, merkst du vor allem im Stehen, an der Haltestelle oder am Rand des Spielplatzes.

Unter die Jacke gehört nun ein Strick- oder Rollkragenpulli. Der Schal kommt dazu, weil Hals und Nacken kaum geschützt sind, sobald der Kragen offen steht.

Unter 5 Grad: Wann reicht Teddy noch?

Sind morgens die Autoscheiben vereist, ist ein langer Mantel mit mehr darunter sinnvoll. Der olivgrüne Teddymantel mit Reverskragen ist lang und weit geschnitten; darunter ein dicker Pulli, dazu Mütze und Handschuhe. Ob das reicht, entscheidet vor allem die Zeit, die du draußen verbringst. Der Weg zur Bahn ist etwas anderes als zwei Stunden auf dem Weihnachtsmarkt, und dort helfen eine Lage mehr darunter und warme Schuhe eher als eine noch dickere Jacke.

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Bevor du für den Winter bestellst, prüf, ob unter die Jacke noch ein dicker Pulli passt. Zu den meisten unserer Jacken steht eine Größentabelle in Zentimetern auf der Produktseite. Das sind Maße der Jacke, keine Körpermaße. Leg also eine Jacke, die dir mit Pulli gut passt, flach hin, miss Brustbreite und Länge und vergleich die Werte.

Zwiebellook mit Teddy: so baust du die Lagen

Das Zwiebelprinzip klingt nach Wanderausrüstung, ist in der Stadt aber mindestens so praktisch. Statt einer dicken Schicht trägst du mehrere dünne. Zwischen ihnen steht Luft, und ruhende Luft isoliert gut. Teddy funktioniert übrigens genauso: Die gekräuselten Fasern des Flors halten viel Luft fest, deshalb fühlt sich der Stoff so warm und weich an.

Offene braune Teddy-Fleecejacke mit Stehkragen über einem cremefarbenen Rollkragenpulli im Zwiebellook
  1. Basis: ein Langarmshirt oder ein dünnes Top, das nicht kratzt.
  2. Mitte: Pulli, Rollkragenpulli, Strickjacke oder Kapuzenpulli.
  3. Extra, wenn es kalt wird: eine Teddyweste unter der offenen Jacke oder unter einem weiten Mantel.
  4. Außen: Teddyjacke, Teddymantel oder Jacke mit Teddyfutter, offen oder zu.

Der schnellste Regler ist der Schal. Ab, auf, locker, eng: In zwei Sekunden wird dir spürbar wärmer oder kühler, ohne dass du die Jacke anrührst. Mit der Kapuze ist es ähnlich, bei Böen bringt sie oft mehr als eine zusätzliche Schicht.

Hält eine Teddyjacke Wind und Regen ab?

Regen: nein. Teddy ist kein Regenschutz, und das sollte niemand von ihm erwarten. Der Teddystoff unserer Jacken ist laut Hersteller meist Polyester. Die Faser selbst nimmt kaum Wasser auf, doch zwischen den Locken bleiben Tropfen hängen. Bei längerem Regen saugt sich der Flor voll, die Jacke wird schwer, und bis sie wieder trocken ist, dauert es.

Frau in beiger Teddyjacke mit Kapuze unter einem Regenschirm bei Nieselregen in der Altstadt

Ein paar Minuten Nieselregen auf dem Weg zum Auto übersteht eine Teddyjacke meist ohne Folgen. Ausschütteln, auf einen Bügel hängen, an der Luft trocknen lassen, und halte dich dabei an das Pflegeetikett deiner Jacke. An Tagen mit Dauerregen gehört eher eine Regenjacke über die Fleecejacke, oder der Schirm kommt mit.

Beim Wind sieht es etwas besser aus. Ein dichter Flor bremst eine leichte Brise, winddicht ist er nicht. Bei kaltem, böigem Wind machen ein geschlossener Kragen und ein Schal mehr aus als die Dicke der Jacke. Oder du wählst gleich eine Jacke mit festem Außenstoff und Teddy innen.

Und Sonne? Die wird bei Teddy gern unterschätzt. Ein dunkelbrauner oder schwarzer Mantel heizt sich im direkten Licht spürbar auf. An klaren Oktobertagen ist eine helle Jacke oder eine Weste oft die angenehmere Wahl.

Bewegung, Fahrrad, Büro: wie viel Jacke du wirklich brauchst

Plane für den ruhigsten Teil deines Weges. Zehn Minuten zügig zur Bahn, und du kommst warm an, nur um dann auf dem Bahnsteig zu frieren. Die Jacke muss also nicht fürs Gehen reichen, sondern für die Minuten am Gleis.

Frau im langen olivgrünen Teddymantel mit Schal wartet morgens an einer Straßenbahnhaltestelle

Auf dem Fahrrad ist es umgekehrt: Du bewegst dich, aber der Fahrtwind kühlt. Was hilft? Vor allem eine Jacke, die vorne geschlossen ist. Dann Handschuhe, denn am Lenker kühlen die Finger zuerst aus. Lange, weite Mäntel sind auf dem Rad eher unpraktisch, weil sie sich am Sattel stauen oder flattern; eine kürzere Teddy-Fleecejacke oder eine Jacke mit Teddyfutter sitzt hier besser.

Im Büro oder in der Bahn ist es dagegen oft warm. Eine Jacke, die du mit einem Griff öffnest, verhindert, dass du drinnen schwitzt und draußen umso mehr frierst. Gerade bei Plüsch lohnt sich das, denn feuchte Wärme unter dem Teddy wird schnell unangenehm.

Beim Herbstspaziergang am Wochenende wechselt beides ab. Bergauf wird dir warm, am Aussichtspunkt bleibst du stehen, und mit Kindern auf dem Spielplatz stehst du sogar die meiste Zeit herum. Praktisch ist dann eine Jacke mit Reißverschluss, die sich halb öffnen lässt, plus Kapuze für den Moment, in dem der Wind dreht.

Bevor du morgen losgehst

Meist reicht am Vorabend ein Blick auf den stündlichen Verlauf samt gefühlter Temperatur. Steht Wind im Bericht, rutsch auf der Leiter oben eine Stufe tiefer, und kündigt sich den ganzen Tag Sonne an, darf es eine Stufe leichter sein. Regen ist eine eigene Frage, die beantwortet eher der Schirm als die Jacke.

Weißt du am Ende trotzdem nicht, welche Jacke bei 16 Grad die richtige ist, dann nimm die leichtere und zieh darunter eine Lage an, die du loswerden kannst. Eine Weste über dem Pulli ist dafür wie gemacht. Frieren lässt sich so meistens vermeiden, Schwitzen auch.

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